Über uns
Dr. Georg Karl LL.M.
Fachanwalt für Strafrecht in Regensburg

Über uns

Rechtsberatung ist Vertrauenssache. Die besondere Beziehung zwischen Mandant und dem speziell beauftragten Rechtsanwalt hat für uns oberste Priorität. Unsere Kanzlei bietet hierfür den organisatorischen Rahmen.

Haben Sie ein aktuelles Problem oder eine Frage, versuchen wir, Ihnen auf dieser Seite mit ersten Informationen „Erste Hilfe“ zu leisten.

Was ist bei der Beauftragung eines Rechtsanwaltes oder Verteidigers zu beachten? Was tun, wenn sich Polizei oder Staatsanwaltschaft melden und strafrechtliche Vorwürfe erheben? Welche Konsequenzen haben Ermittlungen für Beruf und Familie? Drohen haftungsrechtliche Konsequenzen? Oder wie ist vorzugehen, wenn man selbst oder ein enger Angehöriger „Opfer ärztlicher Heilbehandlung“ werden?

Wir bieten Ihnen aktuelle Informationen, auch zu Fragen der Kontaktaufnahme mit uns, zu Fragen der Mandatsabwicklung und nicht zuletzt zum Thema „Anwaltshonorar“. Termine und Veröffentlichungen finden Sie ebenfalls auf dieser Seite.

Strafverteidigung

Der Verteidiger ist der Beistand des Beschuldigten. In dieser Funktion hat er die Aufgabe, eine sachgerechte Verteidigung zu gewährleisten, indem er zum einen alle den Beschuldigten entlastenden Umstände zur Geltung bringt und zum anderen darüber wacht, dass das Verfahren gesetzmäßig abläuft.

Der Mandant kann diesen Funktionen nicht genügen, weil er zur „eigenen Sache“ regelmäßig nicht den notwendigen Abstand besitzt. Auch werden ihm die ausreichende Rechtskenntnisse, Gewandtheit im Auftreten vor Gericht sowie „forensische“ Erfahrung fehlen.

Zwischen Verteidiger und Mandanten besteht ein besonderes Vertrauensverhältnis. Der Mandant wird nicht nur von Staatsanwaltschaft und Polizei beschuldigt. Oftmals entziehen auch Verwandte und Freunde ihre Unterstützung. Dem Verteidiger kommt eine Aufgabe zu, die weit über die bloße Rechtsanwendung hinaus geht.

Compliance/Due Diligence

Unter Compliance verstehen wir die Einhaltung von Gesetzen, Richtlinien und freiwilligen Verhaltensmaßregeln, um Schwierigkeiten mit Behörden und/oder Vertragspartnern von Anfang an zu vermeiden. Rechtsberatung bedeutet für uns nach Möglichkeit nicht Beseitigung von Problemen sondern vielmehr deren Verhinderung.

Aus diesem Grund legen wir im Bereich Wirtschaftsrecht als auch Wirtschaftsstrafrecht besonderen Wert auf die Begleitung unserer Mandanten bei Vertragsabschlüssen, beim Umgang mit Behörden und bei der Schulung von Mitarbeitern und Personal. Auch im strafrechtlichen Bereich wird das Thema Compliance-Beratung immer aktueller. Viele wirtschaftsrechtlichen Gesetze enthalten mittlerweile nicht nur Ordnungswidrigkeitstatbestände, die bei Verstößen „lediglich“ zu Geldbußen führen; Urheberrechtsgesetz, Markengesetz, Patentgesetz, UWG oder datenschutzrechtliche Vorschriften sehen Strafsanktionen vor, die auch zu Freiheitsstrafen für verantwortliche Unternehmer und Manager führen können.

Die Abwehr strafrechtlicher Angriffe, z.B. im Bereich Datenschutz, Betriebsspionage oder Markenschutz spielt darüber hinaus in der Praxis mittlerweile eine große Bedeutung.

Unter Due Diligence-Beratung verstehen wir ein besonderes Coaching. Unser Ziel ist es, unseren Mandanten Risiken und mögliche Schwächen anvisierter Projekte aufzuzeigen – unter Berücksichtigung der sich aus wirtschafts- und wirtschaftsstrafrechtlichen Vorschriften ergebenden Sorgfaltspflichten.

Veröffentlichungen

  • Völkerrechtliche Immunität im Bereich der Strafverfolgung schwerster Menschenrechtsverletzungen, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2003.
  • Die Strafbarkeit des Arbeitgebers bei illegaler Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer, Der Strafverteidiger (StV) 2003, 696.
  • Der Tatbestand des § 266 a I StGB, Juristische Arbeitsblätter (JA) 2004, 317.
  • Die zivil- und strafrechtliche Eigenhaftung von Selbständigen und Unternehmern, Wirtschaft Konkret, IHK Regensburg, 10/2003.

Spezielle Berufsgruppen

Die Verteidigung von bestimmten Berufsträgern setzt besondere Kenntnisse voraus. Wird gegen Ärzte oder Rechtsanwälte ermittelt, werden Informationen von der Staatsanwaltschaft regelmäßig an die berufsständischen Organisationen weitergeleitet. Eine strafrechtliche Verurteilung oder auch nur eine Einstellung gem. § 153 a StPO zieht disziplinarische Konsequenzen bis hin zum Entzug der beruflichen Zulassung nach sich.

Piloten müssen sich alle 5 Jahre einer Zuverlässigkeitsprüfung gem. § 7 LftSiG unterziehen. Das Luftfahrtbundesamt als „oberste Bundesbehörde“ holt zur Vorbereitung ihrer Entscheidung unbeschränkte Auskunft aus dem Bundeszentralregister ein. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich über laufende oder abgeschlossene Ermittlungsverfahren, gleich ob diese mit Einstellung oder Verurteilung endeten, zu informieren. Besondere Kenntnisse des BZRG, der Praxis der Behörden sowie der Parameter, die bei der Zuverlässigkeitsprüfung entscheidend sind, sind insoweit von besonderer Bedeutung.

Wir legen auf die Berücksichtigung all dieser Umstände und Faktoren besonderes Gewicht, um Sie kompetent und umfassend zu beraten. Herr RA Dr. Karl hat hierbei die Möglichkeit, seine Erfahrungen aus eigener Ermittlungstätigkeit besonders einzubringen.

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